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Ziele im April

Der März ist zu Ende und das Fazit der März-Ziele habe ich letzte Woche veröffentlicht. Gerade noch war Silvester und nun haben wir das erste Quartal 2022 hinter uns. Wir sind mit dem Gefühl in das Jahr gestartet, dass alles besser wird, das dies ein grandioses Jahr wird. Ende Februar – als sich der Einmarsch Russlands in die Ukraine abzeichnete – bekam dieses Gefühl einen gehörigen Dämpfer. Noch besteht Hoffnung, dass sich dieses Jahr gut entwickelt.

Unsere Ziele im April

Am Freitag hatte ich frei. Zum ersten Mal seit langem wusste ich nicht, in welche Richtung ich weiter gehen möchte, welche Ziele ich mir setzen möchte. Oft hilft es mir dann, intuitiv zu schreiben.

Intuitives Schreiben, was ist das eigentlich?
Immer wenn ich nicht weiter weiss, wenn ich angespannt bin und nicht weiß wieso oder wenn ich nicht genau benennen kann, was gerade los ist, wende ich die Methode des Intuitiven oder freien Schreibens an. Ich nehme mir dann Zeit, nur für mich, ziehe mich alleine zurück und beginne zu schreiben, was mir gerade in den Kopf kommt, wirklich alles. Nach etwa 20-30 Minuten ist es soweit, Dinge, die ich vorher nicht gesehen habe, kommen zum Vorschein. Ziele, Sachen die mich belasten und vieles mehr. Ich nutze das intuitive Schreiben bereits seit Jahren, wenn ich mir über eine Situation klar werden möchte.

Auch am Freitag hat es funktioniert. Ich wurde mir über meine weiteren Ziele klar.

Wir planen was Großes!

Auf unserem Weg Richtung Freiheit hat sich in den letzten beiden Wochen etwas aufgetan, an das wir vorher nicht gedacht haben. Es stolperte irgendwie zufällig in unser Leben. Dieses “Etwas” geht mir seit einer Wochen gehörig im Kopf herum und ich schiebe es in Gedanken hin und her. Wir reden darüber in der Familie und es lässt mich gerade nicht gut schlafen. Zum einen kommen hier Ängste auf, Zweifel ob das der richtige Weg ist aber zum Anderen weiß ich, dass es richtig ist. Sobald die Zeit reif ist, werde ich hier darüber berichten. Nur eins: I’m so excited!

Unsere Datsche

Ich hatte hier und da bereits erwähnt, dass wir ein Ferienhaus – eine Datsche – in Thüringen besitzen. Es ist ein kleines Steinhaus, welches mein Großvater – er war Zimmermann – selbst gebaut hat. Leider lag es über 15 Jahre brach, Wasser war eingedrungen und der Garten total verwildert. 2020 haben wir angefangen, alles wieder aufzubauen. Wir haben das Haus geräumt, alles entsorgt, das Dach geflickt, Bäume fällen lassen usw. Der Strom funktioniert teilweise wieder, wir können sogar duschen. Aber so richtig vorwärts geht es nicht, da wir immer nur am Wochenende Zeit hatten. An einem Wochenende schaffen wir nicht viel. Gleichzeitig gibt es keine Heizung im Haus, so dass wir dort nicht übernachten können, wenn es kalt ist.

unsere Datsche
wir haben noch viel Arbeit vor uns

Nun planen wir eine ganze Woche hinzufahren, um etwas vorwärts zu kommen. Unser Ziel im April ist es, das Holz, welches noch quer auf dem Grundstück liegt, zu zerkleinern und aufzustapeln und den restlichen Müll, der in der Garage steht, zu entsorgen. Weiterhin möchten wir gern die Küche soweit herrichten, dass wir darin kochen können.

Leider funktioniert die Woche dort nur, wenn das Wetter einigermaßen gut ist, mindestens 18-20 Grad, da es sonst einfach zu ungemütlich wird. Deshalb sind wir hier darauf angewiesen, dass es der Wettergott gut mit uns meint.

Ernährung/ mein Körper

Anfang März hatte ich geschrieben, dass ich gern gesündern essen möchte und mich wieder mehr bewegen möchte, da meine Hosen zu eng sind. Das hat super geklappt, mittlerweile sind 4 Kilo weg und meine Hosen passen wieer deutlich besser. Ich werde mich weiter auf die gesunde Ernährung konzentrieren, da ich noch zwei Kilo mehr verlieren möchte. Außerdem tut mir die gesund Ernährung und die Bewegung wirklich gut, ich habe wieder viel mehr Energie.

grüner Smoothie
grüner Smoothie – mit Kohlrabiblättern

Yoga

Im März habe ich deutlich mehr Yoga praktiziert, als im Februar, auch das tut mir gut.

Yoga Praxis
Yoga – Praxis

Hier möchte ich noch einmal meine Yoga-Unterlagen des Teacher-Trainings durcharbeiten und noch mehr Informationen zur Atempraxis – zum Pranayama – einholen. Ich finde dass der Atem ein zentraler Teil unseres Körpers ist. Wenn wir gestresst sind, atmen wir flach und kurz. Wenn wir uns auf den Atem konzentrieren und diesen wieder tiefer werden lassen, hat das direkte Auswirkungen auf unser Nervensystem, wir werden ruhiger. Da dies in der heutigen Zeit ein wichtiger Punkt ist, vertiefe ich mein Wissen.

Zeitgleich plane ich Outdoor-Yoga-Stunden, die ich bei besserem Wetter anbieten möchte.

Nachhaltigkeit

Die Nachhaltigkeit – vor allem das Thema Plastik – ist schon länger ein großer Punkt bei uns. In unserem Ort gibt es das System, dass wir Müll trennen und außer Papier, Biomüll und Restmüll alles andere zum Wertstoffhof bringen müssen. Je nachdem wie viel es ist, gehen die Menschen wöchentlich bis selten auf den Wertstoffhof. Mittlerweile versuchen wir so viel wie möglich mit dem Rad zu erledigen. Aus diesem Grund haben wir uns noch einmal mit dem Thema Plastik beschäftigt und achten wieder verstärkt auf plastikfreie Alternativen. Zugleich kaufen wir – bereits seit langem – Bio-Produkte wo es geht, also wo eine Bioalternative verfügbar ist.

auf dem Weg zum Wertstoffhof
Auf dem Weg zum Wertstoffhof

Finanzen

Hier gibt es nur einen Punkt: Am Ende des Monats noch 500 Euro auf dem Konto. Wir überweisen per Dauerauftrag am Anfang des Monats – wenn das Gehalt kommt – direkt unsere Sparrate auf das Sparkonto, außerdem geht die Rate für unseren ETF-Sparplan (440 Euro) ab. Zusätzlich möchten wir am Ende des Monats noch die oben genannten 500 Euro auf dem Konto behalten.

Minimalismus/ Dinge die gehen dürfen

Das Trampolin wurde am Wochenende verkauft, es stand nun eine ganze Weile bei Ebay-Kleinanzeigen drin, aber nun ist es endlich weg. Gestern habe ich die Küche und den Keller weiter aus- und aufgeräumt. Zwei Tortenrahmen dürfen gehen, eine Menge Silikonbackförmchen, ein Regal aus dem Keller, eine Auflaufform und noch ein paar Dinge mehr. Diese Dinge haben wir bei Ebay-Kleinanzeigen reingestellt, vieles zu verschenken. Alles, was nun noch da ist, soll im April gehen.

Persönliche Entwicklung

Wie auch in den vergangenen Monaten möchte ich mich gern persönlich weiter entwickeln. Oben erwähnte ich, dass ich in manchen Situationen noch mit Ängsten und Zweifeln kämpfe. Das sind Reste aus meiner Kindheit und ich weiß, dass sich dahinter Glaubenssätz verbergen, denen ich tiefer auf den Grund gehen möchte. Mein Ziel für April ist es, meine Glaubenssätze anzschauen, zu bearbeiten und damit anzufangen sie aufzulösen.

Spirituell

Bereits seit längerem ziehe ich Karten*. Für jedes Jahr, für jeden Monat oder wenn ich eine Antwort auf eine Frage suche. Auch am 01.04.2022 habe ich eine Karte gezogen und diese Karte weist mir den Weg wie es im April weiter gehen soll.
In diesem Monat habe ich den Krieger des Lichts gezogen, wie bereits auch schon letzten Monat, nur dass ich ihn diesmal als Einladung gezogen habe. Sehr interessant diese Karte und sie begleitet mich nun auf meinem Weg.

schamanisches Seelenorakel
meine Karte des Monats April

Mantra des Monats

Mein Mantra des Monats lautet: Einfach machen! Könnte gut werden!

Dieses Matra hat mit unserem “Etwas” zu tun.

Fazit

Wir haben nun noch 4 Woche vor uns, in denen wir unsere Ziele angehen und erreichen können. Ich bin innerlich aufgeregt und gleichzeitig angespannt, weil ich spüre, dass sich vieles verändern wird. Unsere Weichen sind gestellt und wir gehen neue Wege. Gleichzeitig sind da Ängste, Zweifel und alte Glaubenssätze, die mir Steine in den Weg legen. Nun wird sich zeigen ob der Weg, den ich die letzten Jahre gegangen bin, mich weiter gebracht hat.

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