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Juni-Ziele erreicht?

Der Juni ist zu Ende und wie so oft möchte ich ein Fazit ziehen und schauen, welche Juni-Ziele ich erreicht habe. Im Juni habe ich mir keine großen Ziele gesetzt. Eher kleinere, verbunden mit meiner Schottland-Reise.

Schottland

Der Juni stand ganz unter dem Zeichen Schottlands. Zwei Wochen alleine mit den Kids unterwegs. Eine Herausforderung und eine große Chance. Werde ich alles alleine gut meistern, schon auf Grund der mittelmäßigen Sprachkenntnisse?

JA! Habe ich. Es hat alles prima geklappt. Die kleinen und größeren Hindernisse auf dem Weg haben wir einfach so mitgenommen. Es war, als würde uns ein Schutzengel begleiten. Wenn etwas passiert ist – dass das Auto nicht angesprungen ist etc. – waren sofort Menschen da, die uns geholfen haben. Wir hatten jedesmal wirklich Glück.

Die Reise war ein Traum, landschaftlich, mit den Kindern und auch für mich.

Ich habe jedoch bemerkt, dass ich Zeit alleine benötige, diese hatte ich in Schottland kaum, da wir 24/7 zusammen waren. Die kurzen Momente allein haben nicht gereicht für mich. Diese Zeit alleine ist für mich wichtig um aufzutanken, zu reflektieren und einfach die Dinge, die den ganzen Tag so passieren zu verarbeiten. Als Hochsensible ist das meine persönliche Selfcare-Zeit.

Loslassen

In meiner Komfortzone ist es ganz schön bequem. Ich habe mich gut eingerichtet, kenne alles und fühle mich sicher. Das bedeutet aber auch, dass ich nicht wachsen kann, mich nicht weiterentwickle, daher muss ich meine Komfortzone verlassen. Ich liebe es, wenn ich weiß, was auf mich wartet.

Am Beispiel Schottland: Wenn ich einen festen Camping vorher gebucht habe, weiß ich wo ich hin muss. Die Gefahr, dass vielleicht kein Platz mehr ist für uns, gibt es dabei nicht. Der Weg ist klar.

Camping

Doch genau diese Kontrolle wollte ich loslassen. Ich wollte spontan entscheiden, wo ich anhalte. Mein Plan war, keinen Plan zu haben. Und?

  1. Es war gar kein Problem einen Campingplatz zu finden. Auf der Campsite selbst hatte es IMMER einen Platz für uns, egal wie früh oder spät wir kamen.
  2. Loslassen fühlt sich ziemlich cool an, nach Freiheit. Ich habe die Freiheit zu entscheiden was ich mache. Und diese Freiheit macht Lust auf mehr. Das war glaube ich auch die Erkenntnis des Urlaubs. ICH WILL MEHR!
  3. Meine Sorge war, dass die Kinder sich unterwegs nur streiten, weil wir eben so eng aufeinander gehockt sind. Sie haben sich aber ziemlich gut verstanden. Auch hier konnte ich loslassen und sie die paar Kämpfe, die sie hatten, alleine ausfechten lassen. Ich muss mich nicht einmischen.

Das Loslassen hat gut geklappt, nun möchte ich das mehr auf den Alltag übertragen.

Jeden Tag ins Wasser – wo es geht!

Nein, das hat nicht funktioniert, da ich krank geworden bin. Meine Tochter hat mich angesteckt mit einer fiesen Erkältung. Aber die ersten drei Tage in Schottland war ich im Wasser. Zweimal im Loch Morlich und einmal in der Nordsee. Es war bitterkalt, vor allem im Loch Morlich, aber es tat gut.

Zeit mit den Kids verbingen

Wie oben geschrieben waren wir 24/7 aufeinander. Ich gehe gern wandern, schaue mir Dinge an. Meine Tochter ebenfalls. Der Kleine – der gar nicht mehr so klein ist – möchte lieber chillen. Hierbei mussten wir gute Kompromisse finden, für uns alle. Das war vor allem am Anfang für mich nicht so einfach – dann jedoch habe ich mich wieder an mein Ziel “Loslassen” erinnert und es wurde besser.

Ansonsten war die Zeit toll. Die beiden sind inzwischen schon sehr weit. Wir können uns gut unterhalten, haben den gleichen Humor und lachen über die gleichen Dinge. Diese Reise hat uns noch mehr miteinander verbunden und es war schön, die Zeit mit meinen beiden zu verbringen. Dazu muss ich erwähnen, ich bin wirklich gern Mutter mit allem was dazu gehört.

Rommee

Sollten wir wieder alleine verreisen, wir drei, würde ich jedoch auf eine Ferienwohnung oder ein Mobilhome ausweichen und längere Zeit am gleichen Ort bleiben. Ich glaube das dies für uns alle entspannter wäre.

Zwei Bücher lesen

Wie in den Juni-Zielen geschrieben wollte ich zum einen “Die Wolfsfrau”* und nochmal “Die Big Five for life”* lesen. Die Big 5 habe ich gelesen und wieder habe ich neue Dinge entdeckt, die mir auf meinem Weg weiter helfen. Die Wolfsfrau habe ich kurzerhand eingetauscht gegen Der Salzpfad von Raynor Winn*, da dieser besser zur Insel passte. Meine Tochter hat das Buch auch gleich gelesen, daraufhin hatten wir beide Lust den John O’Groats Trail in Schottland zu wandern. Ein tolles Buch!

FAZIT

Die Juni-Ziele waren kleine Ziele, die mich allerdings persönlich sehr weiter gebracht haben. Gerade Loslassen ist in vielen Punkten mein persönliches Thema.

Armband

Die beiden Wochen hatten alles. Entspannung, Aufregung, Regen, Sonne, Wind, Neues, Dinge von unserer Bucketlist…es war eine bunte, schöne Mischung. Nun liegt der Fokus auf dem Juli. Anfang August startet die große Sommerfreizeit die ich vorbereite und die Tage werden lang und arbeitsreich. Daher werdet ihr vermutlich weniger von mir hören.

Euch eine tolle Woche

Namasté Julia

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