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Dein Start in ein bewusstes und freies Leben

Wünscht Du Dir auch, ein freies und unabhängiges Leben zu führen, ohne Verpflichtung und nur das zu tun was Du möchtest? Ich glaube es gibt viele Menschen, die morgens aufwachen und nicht voller Elan aus dem Bett springen. Aber warum? Vielleicht gehst Du einem Job nach, den Du nicht magst. Oder Du hast keine Perspektive? Dein Leben ist vielleicht stressig oder auch langweilig?

An diesem Punkt war ich auch. Ich bin morgens aufgestanden und war deprimiert. Ein langer Tag voll Arbeit lag vor mir, das Wetter war schlecht und der ganze Stress! Aber das hat sich geändert. Auch jetzt bin ich kein Frühaufsteher, aber ich hadere nicht mehr. Und das hat nicht nur mit meiner veränderten Einstellung zu tun.

Ziele setzen – wo willst Du hin?

Hast Du Dir bereits überlegt was Du möchtest? Ganz konkret? Wo Dein Weg hingeht? Ich rede jetzt nicht von dem Ungewissen: „ich möchte nicht mehr arbeiten und nur das machen was ich will“

Fragt man genauer nach, was diese „machen was ich will“ ist, haben die meisten Menschen keine Antwort. Vielleicht kommt noch ausschlafen oder ausruhen, aber viel mehr auch nicht.

Wie würdest Du Deinen Tag gestalten, wenn Du nicht mehr arbeiten müsstest? Vielleicht würdest Du die ersten Wochen „chillen“ wie im Urlaub, aber dann? Nach 4 Wochen, nach 8 Wochen, nach 6 Monaten?

Wenn Du nicht so genau weisst, was Dich eigentlich zufrieden oder unzufrieden macht, schau mal hier: Wie auch Du ein zufriedenes Leben führst!

Ich weiss was ich möchte: Ich möchte morgens, nachdem die Kinder aus dem Haus sind, in Ruhe eine Runde Yoga machen. Anschließend arbeite ich. Den Nachmittag verbringe ich unterschiedlich, mit meiner Familie, mit Freunden oder alleine in der Natur. Ich liebe die Natur. Abends arbeite ich gern an meinem Blog, lese oder mache etwas mit meiner Familie zusammen. Wir reisen gern! Deshalb haben wir einen VW California T5. Er gibt uns die Freiheit auch spontan wegzufahren. In 15 Jahren höre ich spätestens mit Arbeiten auf, 10 Jahre vor meinem regulären Renteneintritt. Ich widme mich dennoch eigenen Projekten.

Yoga
Yoga mit meinen Liebsten

Mein Alltag macht mich zufrieden. Ich geniesse die Zeit, die ich habe und arbeite bewusst Teilzeit. Um uns dies leisten zu können, verzichten wir auf Dinge. Diese fehlen uns jedoch nicht. Wir brauchen keinen Konsum, keine Statussymbole. Wir sind mit weniger zufrieden, weil uns dieses weniger mehr Zeit schenkt.

Weisst Du so genau was Du möchtest? Macht Dich Dein Alltag zufrieden?

Aber das Geld?

Ja, wenn die lieben Finanzen nicht wären, die uns zwingen Dinge zu tun, die keinen Spaß machen.Wir alle brauchen Geld! Um uns Lebensmittel kaufen zu können, damit wir nicht verhungern. Wir brauchen Geld um uns unsere Wünsche zu erfüllen.

Aber was passiert, wenn wir uns einen Wunsch erfüllt haben? Der nächste steht schon bereit. Und danach wieder der nächste.
Viele Menschen belohnen sich mit Dingen, die sie nicht benötigen. Dafür müssen sie wiederrum in einem Job arbeiten gehen, den sie nicht mögen um sich dann wieder Dinge zu kaufen…

Der Kreislauf ist endlos. Doch wie kann man ausbrechen? Geht das überhaupt?

JA! Es geht!

Frugalismus und Minimaliusmus

Frugalismus bedeutet Bescheidenheit. Ein einfaches Leben, mit den Dingen die wir benötigen, aber mehr auch nicht. Minimalismus meint das gleiche, nur auf einer anderen Ebene.

Befragst Du andere Menschen, was Frugalismus bedeutet, werden manche mit den Schultern zucken. Andere werden sagen: „Das sind doch die, die immer nur sparen und nicht leben“. Ich finde diesen Ansatz falsch.

Ja, Frugalismus bedeutet keine unnötigen Ausgaben. Was jedoch unnötig ist, entscheidet jeder selbst. Ich kaufe beispielsweise so gut wie keine Kleidung. Ich habe meine Lieblingsstücke im Schrank, mehr benötige ich nicht. Wenn etwas kaputt geht – z.B. Schuhe – werden diese als Ersatz in guter Qualität nachgekauft. So habe ich mir vor 3 Jahren ein paar Winterstiefel gekauft in guter Qualität, da der Laden aufgelöst wurde gab es diese mit 50% Nachlass. Ich trage sie immer noch, langsam wird die Sohle dünn. Ich denke, im kommenden Jahr benötige ich ein paar neue. Da ich es weiss, schaue ich jetzt am Ende des Winters. Ich weiss schon genau welche ich möchte und bin auch bereit den voll Preis zu zahlen. Mit etwas Glück bekomme ich einen Nachlass. Da diese Schuhe handgefertigt sind, gibt es keine gebrauchten, sonst würde ich die nehmen.

Für mich bedeutet Konsum nichts. Ich bin zufrieden und benötige nichts. Meine große Leidenschaft Bücher stille ich über zwei Büchereien, bei denen ich einen Ausweis habe.

Wie ist es bei Dir? Kaufst Du Dinge, von denen Du denkst Du benötigst sie und diese liegen nach kurzer Zeit in der Ecke? Vor allem bei Kleidung gibt es dieses Phänomen oft. Was im Laden noch super war, sieht zu Hause nicht mehr so optimal aus und fühlt sich auch nicht gut an. Behalten tun es dennoch viele.

Sup fahren ist Freiheit für mich
Eine meiner liebsten Beschäftigungen – SUP fahren!

Durch Minimalismus ein freies Leben?

Befragst Du wieder Leute was Minimalismus ist, kennen schon mehr den Begriff. Auch hier gibt es kontroverse Meinungen: karger Wohnraum, nur 100 Dinge, kein Leben, nur zwei paar Unterhosen aber auch aufgeräumtes Umfeld und nachhaltigeres Leben.

Als Minimalist umgibst Du Dich mit Dingen, die Du magst. Es gibt nichts Überflüssiges, nichts was ein schlechtes Gewissen macht. Aber es sind durchaus mehr als 100 Dinge.

Wir haben in den vergangenen Jahren aussortiert. Allein den Keller 5 mal. Und wir haben jedesmal Dinge gefunden, die gehen dürfen. Im vergangenen Jahr 2020 haben wir 1.691,96 Euro eingenommen, mit dem Verkauf gebrauchter Dinge auf ebay-Kleinanzeigen und momox. Fast 1.700,00 Euro mit Dingen, die wir nicht benötigen und die uns auch nicht fehlen. Dinge, die wir nicht reparieren müssen, nicht sauber machen müssen und die nicht rumstehen! WIN WIN!

Hast Du Dinge zu Hause, die Dir ein schlechtes Gewissen machen, immer wenn Du vorbei gehst oder sie siehst? Die Englischbücher, mit denen Du Deine Sprache auffrischen wolltest? Das Buch, das Du gekauft hast, aber das nutzlos im Regal steht, weil es doch nicht so spannend ist? Was ist mit den Tupper-Sachen, bei denen Du nie den Deckel findest? Oder all den Lebensmitteln, von denen angebrochene Packungen im Schrank stehen und die Du nicht verwertest, weil sie nicht schmecken?

Was hindert Dich daran, das Buch wegzugeben? Was hindert dich daran, die Tupper-Sachen auszusortieren? Es hat Geld gekostet? Ja, das hat es! Aber Du wirst dennoch jedesmal ein schlechtes Gewissen haben oder Dich aufregen. Stell Dir vor, diese Dinge sind nicht mehr da. Es fühlt sich besser an, viel freier.

Ein einfaches Leben ist ein freies Leben!

Je einfacher Dein Leben ist, desto freier kannst Du sein.

Was meine ich mit einfach?

Wenn Du Deine Ernährung auf Basics, saisonal und regional umstellst, bekommt nicht nur Dein Körper was er braucht, Du sparst auch Geld und gesünder ist es allemal für Natur und Umwelt.

Auf Body Soul & Family erfährst Du mehr über eine einfache und gesunde Ernährung.

Jetzt im Januar bedeutet das, dass Du neben Äpfeln und Birnen, die als Lagerware erhältlich sind, eben keine frischen Erdbeeren kaufen solltest, da diese zum einen sehr teuer sind und eben auch einen langen Weg hinter sich haben. Beim Gemüse sieht es schon besser aus! Neben Katoffeln, die das ganze Jahr aus regionalem und saisonalem Anbau erhältlich sind gibt es jede Menge Kohl, Pilze, Feldsalat aber auch Lagerware wie Rote und Gelbe Bete, Kürbis oder Karotten. Selbst im Bio-Bereich kosten die regionalen und saisonalen Produkte nicht die Welt.

Ein einfaches Leben bedeutet aber eben auch, dass Du Dir überlegst, was Dich zufrieden macht und dann nach diesen Maßstäben lebst. Bei uns bedeutet das, dass wir viel draußen unterwegs sind in der Natur, dass wir wandern gehen oder radfahren. Dass wir Zeit mit den Menschen verbringen, die wir lieben und mögen.

Ich bin gern in der Natur
Raus in die Natur!

Lass den Fernseher aus!

Der deutsche Durchschnittsbürger hat 2019 täglich 211 Minuten fern gesehen, das sind 3,5 Stunden! 3,5 Stunden, in denen sich die Menschen berieseln lassen.

Wenn man Menschen auf dem Sterbebett fragt, was sie anders machen würden, sagt kein einziger: Hätte ich bloss mehr fern gesehen! Die meisten wünschen sich, dass sie mehr Zeit mit der Familie und den Freunden verbracht hätten. Dass sie weniger gearbeitet hätten und das Leben und die Freizeit bewusster erlebt hätten. Eben dass sie ein freies Leben geführt hätten, nach ihren eigenen Maßstäben. Was wirst Du Dir rückblickend wünschen?

3,5 Stunden im Durchschnitt! Sind das die Menschen, die sagen, sie hätten keine Zeit? Für nichts?

Wir schauen ab und zu einen Film. Vielleicht zweimal im Monat, manchmal auch drei Filme. Diese sind ausgewählt. Oft leihen wir DVDs aus der Bücherei aus. Manchmal nutzen wir den Disney+ Account von meinen Eltern. Wir schauen dann als Familie gemeinsam einen Film, wählen auch gemeinsam aus. Sonst ist der Fernseher aus, das war schon immer so.

Fast 25 Stunden die Woche sieht jeder in Deutschland die Woche fern, das ist wirklich viel!

Wo soll es für Dich hingehen?

Was kannst Du heute tun um ein freies und bewusstes Leben zu leben? Wo möchstest Du hin? Welche Ziele setzt Du Dir? Ein einfaches, freies und bewusstes Leben zu leben, passiert nicht von heute auf morgen. Dafür sind Änderungen im Leben nötig und das ist nicht einfach. Wenn Du jedoch Ziele hast, auf die Du hinarbeitest, fallen Dir diese Änderungen viel leichter.

Hier findest Du weitere Artikel, um Dir bewusst zu werden, was Du willst!

Hast Du Dir bereits Gedanken gemacht, welche Ziele Du im Leben hast? Wo möchtest Du hin? Hinterlass mir gern einen Kommentar.

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