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Februar – haben wir unsere Ziele erreicht?

In diesem Post habe ich für den Februar eine Menge Ziele aufgestellt. Ich wollte testen, was funktioniert im Alltag und was nicht. Jemand hatte unter dem Post geschrieben, dass es nicht gut ist, sich zu viele Ziele zu setzen. Mein Fazit dazu liest Du später.

Yoga

Im Bereich Yoga habe ich einen Punkt erreicht, ich habe mir die Website https://yoga-und-natur.org/ gesichert. Nun ist es an der Zeit diese mit Leben zu füllen.

Meine Selbständigkeit habe ich nicht angemeldet. Ich habe lange darüber nachgedacht, mich damit beschäftigt. Als Yogalehrerin muss ich die Selbständigkeit einfach nur dem Finanzamt mitteilen und erhalte meine Steuernummer. Am Ende des Jahres erstelle ich eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung und sende diese ans Finanzamt. Derzeit habe ich noch keine festen Kurse in Aussicht. Ich arbeite 30 Stunden die Woche in meinem Hauptberuf, gebe einmal die Woche abends Yoga für Freunde und alle zwei Wochen eine halbe Stunde Yoga in der Mittagspause für meine Kollegen. Ich bin ehrenamtlich engagiert und zusätzlich benötigt unser Sohn immer wieder Hilfe beim Lernen, so dass ich – zumindest momentan – zeitlich noch eingeschränkt bin.

Zum Konzept für meine Yoga-Kurse habe ich mir bereits Gedanken gemacht. Da ich ebenfalls Ernährungsberaterin bin, könnte ich mir die Verbindung Yoga und Ernährung gut vorstellen. Ich arbeite sehr gern mit Kleingruppen bis maximal 6 Personen, so kann ich am Besten auf die individuellen Bedürfnisse eingehen. Zusätzlich möchte ich in Zukunft gern Yoga in Verbindung zur Natur anbieten, da hier meiner Meinung nach alle Sinne am Besten profitieren.

Bereich einfachfreileben

Im Februar habe ich 6 Blogartikel veröffentlicht, also habe ich mein Ziel mehr als erreicht. Auf Instagram war es nicht jeden Tag ein Beitrag, zum einen war mir in der letzten Woche überhaupt nicht danach und zum Anderen habe ich meine Zeiten am Handy reduziert. Aber ich habe mich getraut und mich gezeigt auf Insta. Und das ist für mich als introvertierte und hochsensible Person ein mutiger Schritt!

Unser Sabbatical

Ich habe mich in einiges reingelesen, was unser Sabbatical betrifft. Interessant finde ich die Website von der Strandfamilie. Ich habe nachgelesen und überlegt wieviel Geld wir für dieses Jahr Auszeit ansparen möchten und ich habe mir einiges über eventuelle Länder angeschaut, Rumänien*, Polen*, Lappland*
Da derzeit noch nicht feststeht wo wir unterwegs sein werden – das werden wir erst ein Jahr vorher entscheiden – geht es nun vor allem darum uns finanziell gut für dieses eine Jahr aufzustellen.

Meine persönlichen Ziele

Leider habe ich im Februar nicht so oft Yoga praktiziert wie ich es mir vorgenommen habe. Das schlechte, kalte Wetter hat mich lethargisch werden lassen, durch unsere Reise nach Rom habe ich jedoch wieder Energie gewonnen. Reisen hilft immer. Glücklicherweise steht in 38 Tagen schon die nächste Reise an. Aber mehr dazu verrate ich bei den Märzzielen.

Ich möchte euch übrigens eine Yogamatte* empfehlen. Ich habe mir diese im März 2021 selbst gekauft, nach meiner bestandenen Prüfung zur Yogalehrerin und es ist die allerbeste Matte*, mit der ich jemals praktiziert habe. Ich habe das Problem, dass ich auf normalen Yogamatten oft mit den Händen rutsche, vor allem wenn es etwas intensiver wird, so dass ich unsicher bin bei manchen Asanas. Aber die Liforme (ich habe sie in pink) hat eine besondere Oberfläche auf der ich noch nie gerutscht bin. Ja, diese Yogamatte ist teurer als alle anderen die ich bisher hatte, aber sie ist defitiv jeden Cent wert! Derzeit gibt es eine Regenbogen-Edition und ich überlege tatsächlich, mir diese auch noch zu holen.

meine Yogamatte
Meine Liforme in pink!

Meditation wiederum habe ich regelmäßig praktiziert, da ich unkompliziert überall und auf vielfältige Weise meditieren kann. Egal ob die Gehmeditation oder Atemmeditation, eine Auszeit für mich selbst ist oft einfach so zwischendurch drin. Das erinnert mich an einen jungen Mann. Er sass in Rom in einem Park an einem Baum und hat meditiert, inmitten der vielen Papageien, Menschen und dem Lärm ausserhalb des Parks. Und er sah so entspannt und friedlich aus.

Yoga in Rom

Auch meine sozialen Kontakte habe ich regelmäßig gepflegt, auch wenn ich mich am liebsten ganz alleine eingeigelt hätte. Ich ziehe aus dem Alleinsein Kraft, weiss aber das Kontakte mir wirklich gut tun.

Finanzen

Finanziell war es ein überragender Monat. Wir sind mit nur einem Gehalt ausgekommen, wenn auch deshalb, weil wir nebenbei etwas verdient haben. Und wir haben uns nicht extrem eingeschränkt. Von den Vorräten haben wir viel verbraucht, wir haben nichts konsumiert und sowohl unsere ETFs, als auch das Sparkonto und unseren LBS bespart. Ein schönes Gefühl.

Leider hat das Fahrradfahren nicht gut geklappt. Es war eine ganze Zeit lang so stürmisch, dass ans Fahrradfahren nicht zu denken war. Ich hoffe nun auf den März und besseres Wetter – ich möchte endlich Frühling. Wobei nun auch wieder die Zeit für den Roller kommt, der auch sehr spritsparend ist. Bei den momentanen Spritpreisen eine echte Alternative wenn es schneller gehen muss.

Kleiderschrank

Meinen Kleiderschrank habe ich bereits Anfang Februar ausgeräumt, sauber gemacht und noch einmal durchgeschaut.

mein Kleiderschrank

Die aussortierte Kleidung im Keller haben wir zum Teil schon gespendet, in das Kinderlädle im Nachbarort. Dort wird es für einen guten Zweck verkauft. Ein Teil geht noch einmal in den Second Hand Laden. Ein paar Sachen haben wir in den Umsonstladen nach Tübingen gebracht.

Wir haben ein paar Dinge aus dem Keller neu in Ebay-Kleinanzeigen eingestellt und diese auch verkauft: Fahrradträger, den Entsafter, eine IP-Kamera, den Handmixer…wir haben den anderen Dingen im Keller nun eine 4-Wochen-Frist gegeben, wenn sie dann nicht weg sind, werden sie entsorgt. Wir planen den Keller in ein kleines Gym umzuwandeln, dafür muss er einfach leer sein.

Einzig meine Wolle habe ich nicht weiter aussortiert, aber ich habe ein wenig weiter gestrickt und gehäkelt. Ein paar UFOs (unfertige Objekte) warten noch auf Vollendung, alles ausnahmslos Schals.

FAZIT

Auch wenn ich nicht alle Ziele zu 100% erreicht habe, bin ich sehr zufrieden. Der Kommentator unter dem Februar-Ziele Post hat von negativen Seiten gesprochen, wenn man sich zu viele Ziele setzt. Sicherlich ist das bei manchen Menschen der Fall, da ich aber ausgesprochen positiv und optimistisch an meine Zielsetzungen gehe, macht es mir nichts aus, manche nicht erreicht zu haben. Das Leben ist nun mal nicht vorhersehbar. Für mich war es motivierend mir Ziele zu setzen und mit jedem abgehakten Ziel hatte ich ein gutes Gefühl.

Zusätzlich haben wir im Garten die eingestürzte Kräuterschnecke abgebaut, die Natursteine möchten wir gern verkaufen. Leider hatte sich eine Wühlmaus eingenistet (und unsere Nachbarn haben diese gefüttert). Also kommt die Kräuterschnecke nun ganz weg. Unser Trampolin wird nun auch noch einmal zum Verkauf eingestellt.

Ich werde auch für den März wieder mit Zielen arbeiten.

Arbeitet ihr mit Zielen? Was sind Eure Ziele für den Frühlingsmonat März.

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