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Warum Du mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren solltest

Wir haben zwei Autos. Einen VW T5 – mit dem wir campen gehen – und einen kleinen Ford Fiesta, mit dem mein Mann ins Büro nach Stuttgart fährt, der T5 darf – auf Grund des Dieselfahrverbotes – nicht nach Stuttgart rein. Trotzdem stehen beide Autos derzeit viel und werden kaum bewegt. Das liegt zum Einen natürlich am Homeoffice meines Mannes, bedingt durch die Corona-Pandemie zum Anderen aber auch daran, dass ich das Fahrrad fahren für mich entdeckt habe.

Wir wohnen im schönen Schwabenländle, neben dem Geiz und der Fähigkeit alles zu können ausser hochdeutsch, punktet das Schwabenländle vor allem mit Bergen und Hügeln. Das hat mich in den vergangenen Jahren immer davon abgehalten, mit dem Rad ins Büro zu fahren. Ich hatte aber noch jede Menge andere Ausreden. Kostprobe gefällig?

  • Ich komme dann verschwitzt im Büro an, das ist unangenehm.
  • Das dauert viel länger und ich habe doch keine Zeit.
  • Ich muss nach der Arbeit noch woanders hin.
  • Der Berg ist ganz schön anstrengend, dann habe ich keine Kraft mehr für die Kids.
  • Wenn es regnet ist es ja auch doof, dann komme ich nass an.
  • Ich schwitze noch viel mehr wenn es warm ist draussen.
  • Wenn es so kalt ist, dann könnte ich mich erkälten.
  • Wenn…
  • Aber…

Diese Liste lässt sich beliebig gern fortsetzen.

Fakt ist, ich fahre seit 5 Wochen täglich ins Büro. In den letzten 4 Wochen kam ich so auf stolze 292,7 km. Im Vergleich, in den letzten 12 Monaten bin ich 578,2 km Fahrrad gefahren (meiner Vivoactiv 3 von Garmin* sei Dank kann ich alles nachvollziehen). Davon entfielen auf den Oktober 133,3 km und auf den November bisher 241,0 km.

Selbst an meinem Jubiläum war es kein Problem. Blumen ins Körbchen und ab nach Hause.

Meine bisherigen Ausreden -auf dem Prüfstand

Du siehst, ich hatte jede Menge Ausreden. Nach nun 5 Wochen täglichen Radfahrens kommen diese auf den Prüfstand.

1. Ich komme dann verschwitzt ins Büro, das ist unangenehm!

Ich fahre seit 5 Wochen täglich ins Büro, dabei waren Tage mit 20 Grad aber auch Tage da zeigte das Thermometer die 0 Grad Marke an. Ja, an manchen Tagen habe ich etwas geschwitzt, aber ich habe NIE unangenehm gerochen. Vielleicht liegt es an meinem Deo* welches ich benutze. Oder daran, dass kein Hochsommer ist.

2. Es dauert viel länger, ich habe doch keine Zeit!

Wir alle haben 24 Stunden Zeit pro Tag. Die Ausrede – ich habe doch keine Zeit – müsste eigentlich heißen: „Ich möchte mir die Zeit dafür nicht nehmen, es ist mir nicht wichtig“.
Wenn ich mit dem Auto ins Büro fahre brauche ich je nach Verkehr zwischen 15 und 25 Minuten. Mit dem Rad brauche ich 25 Minuten. Ich stehe ich keinem Stau, ich bin an der frischen Luft und nachhaltiger ist es auch. Und die Zeit, die nehme ich mir einfach.

3. Ich muss nach der Arbeit noch einkaufen/ zum Arzt/ woanders hin…

Ja, das kommt vor. Heute muss ich nach der Arbeit zum Arzt. Ich musste nach der Arbeit auch schon einkaufen oder meinen Sohn abholen und zur Krankengymnastik begleiten. Aber es ist – wie auch oben – eine Frage der Prioritäten. Ich und nur ich lege mir meine Termine. Niemand anders kann über meine Zeit bestimmen.
Ich habe meine Prioritäten verschoben, in meine Richtung und plane besser. Ich lege mir die Termine nun so, dass sie passen. Und die meisten Termin kann ich auch mit Fahrrad wahr nehmen. Manchmal dauert es länger, manchmal ist es ein Umweg und vielleicht auch etwas anstrengend. Aber es war NIE ein Problem.

4. Der Berg ist ganz schön anstrengend, dann habe ich keine Kraft mehr für die Kids.

Auf dem Rückweg fahre ich einen Teil des Weges bergauf, zum Teil recht steil. Ja, es ist anstrengend und an manchen Tagen, wenn der Wind wieder kräftiger unterwegs ist oder es regnet, komme ich nach Hause und bin geschafft, körperlich.
Erstaunlicherweise habe ich aber mit jedem Tag mehr Kraft. Nach einer kurzen Pause bin ich wieder fit und je länger ich mit dem Rad fahre, desto mehr innere Kraft entwickle ich.
Unser Körper ist ein Wunderwerk. Mit steigender Anstrengung und Intensität wird er fitter, leistungsfähiger und kräftiger. Ich habe viel mehr Power als noch vor 6 Wochen, bin ausgeglichener, entspannter und wacher.

5. Wenn es regnet komme ich nass an!

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung! Der Spruch ist alt, aber er beinhaltet viel Wahrheit.
Ich habe eine Regenhose*, die ich über meine Kleidung ziehe, eine Regenjacke trage ich jeden Tag. Dazu kommen wasserfeste Schuhe . Meinen Kopf schützt ein Helm*. Darunter trage ich eine dünne Mütze*. Meine Haut ist wasserfest 🙂

Nieselregen ist gut für die Haut. Richtiger Regen ist beim Radfahren tatsächlich nicht so schön, aber nichts was mich davon abhält. Für meinen Rucksack habe ich einen wasserdichten Überzug.

6. Wenn es warm ist, schwitze ich noch mehr!

Ehrlichweise ist mir warm lieber als kalt. Wenn es warm ist schwitzen wir so oder so. Auf dem Fahrrad kühlt der Fahrtwind die erhitze Haut, das tut gut. Und mit der richtigen Kleidung, die den Schweiß nach außen transportiert, ist das ebenfalls kein Problem.

7. Wenn es zu kalt ist, friere ich und erkälte mich!

Ich erkälte mich weniger, wenn ich ein starkes Immunsystem habe. Körperliche Betätigung an der frischen Luft tragen zu einem starken Immunsystem bei. Ich bin 5 Stunden die Woche mit dem Fahrrad an der frischen Luft. Ich ernähre mich dazu sehr gesund mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten und vermeide Haushaltszucker. All dies stärkt meine Abwehrkräfte gegen Krankheiten.
Zum Anderen friere ich nicht auf dem Fahrrad. Ich bewege mich und trage Funktionskleidung (ich trage eine Laufhose, da ich diese bei der Kälte als sehr angenehm empfinde), die den Schweiß nach außen transportiert.
Wichtig sind meiner Meinung nach auch gute Handschuhe. Hier nutze ich bereits vorhandene Winterhandschuhe.

Du siehst, jeden Punkt meiner Ausreden kann ich entkräften. Inzwischen ist es so, dass ich es morgens gar nicht erwarten kann aufs Rad zu kommen, egal welches Wetter ist.

Vorteile wenn Du Rad fährst

Den gängigen Ausreden stehen aber auch viele Vorteile gegenüber.

1. Rad fahren ist nachhaltig

Nachhaltigkeit ist wichtiger denn je. Der Earth Overshoot Day ist laut Wikipedia der Tag des Laufenden Jahres an dem die menschliche Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen das Angebot und die Kapazität der Erde zur Reproduktion dieser Ressourcen in diesem Jahr übersteigt. Es ist ein Aktionstag und bedeutet, dass wir mehr Ressourcen verbrauchen als die Erde liefern kann. 2019 war dieser Tag am 29. Juli. An diesem Tag haben wir die Ressourcen für das gesamte 2019 verbraucht und leihen uns quasi etwas aus der Zukunft, was wir voraussichtlich NIE zurück zahlen können.

Das Fahrrad verbraucht Ressourcen, wenn es hergestellt wird. Doch im Gegensatz zu Auto, Motorrad, öffentlichen Verkehrsmitteln und E-Bike sind die Ressourcen, die durch die laufende Nutzung verbraucht werden sehr gering.

2. Wenn Du Rad fährst sparst Du Geld

Wenn Du auf das Fahrrad umsteigst, sparst Du täglich Geld. Bei der Steuererklärung kannst Du 0,30 Cent als Entfernungspauschale ansetzen für die einfache Wegstrecke, auch wenn Du mit dem Fahrrad fähst. Ich fahre 7 km pro Tag ins Büro – einfach. Ich gehe von 230 Arbeitstagen pro Jahr aus. Das sind 483 Euro, die ich als Entfernungspauschale in meiner Steuererklärung geltend machen kann, jedes Jahr. Sehen wir uns die Sprit- und Verschleisskosten an, die ich pro Jahr verfahren würde, ist die Ersparnis noch größer. Unser Auto verfährt im Durchschnitt 7 Liter auf 100 km. Bei 14 km am Tag macht das (1 Liter Sprit kostet derzeit 1,21 Euro) 1,19 Euro pro Tag – sind im Arbeitsjahr 272,73 Euro plus die Verschleißkosten. Insgesamt rechnet man hier (also Sprit und Verschleißkosten) mit 0,35 Euro pro km. Damit sind wir in meinem Fall bei 1.127 Euro pro Arbeitsjahr Ersparnis.

3. Radfahren hilft beim Abnehmen bzw. Gewicht halten

In den letzten 4 Woche bin ich 292,7 km Rad gefahren. Meine Garmin hat einen Pulsmesser und kann daher die Intensität berechnen mit der ich Rad fahre. Ich habe in den vergangenen 4 Wochen 10.831 kcal zusätzlich verbraucht, das sind 1,5 kg die ich nicht zugenommen bzw. die ich abnehmen würde. In meinem Fall ist es so, dass mir meine Kleidung wieder besser passt, diese hat nach dem Sommer etwas gespannt.

4. Rad fahren hilft Dir gesund zu bleiben

Damit wir fit und leistungsfähig bleiben, ist es wichtig Sport in unseren Alltag zu integrieren. Ausdauersportarten wie Fahrrad fahren sind dabei besonders gut für unser Herz-Kreislauf-System. Fahrrad fahren ist zudem schonend für die Gelenke, da bis zu 80% des Gewichtes auf dem Sattel lasten. Vor allem für Übergewichtige Menschen ist Fahrrad fahren ein idealer Sport.

Der Körper wird nicht nur besser duchblutet, wir nehmen auch mehr Sauerstoff auf. Der Blutdruck sinkt und damit die Gefahr einen Herzinfarkt zu erleiden. Auch das Lungenvolumen verbessert sich. Außerdem hält Fahrrad fahren jung!

5. Besser mit psychischen Belastungen umgehen

Der Winter war seit jeher besonders schlimm für mich. Ich leide unter der zunehmenden Dunkelheit. Vor allem der November und der Dezember haben oft dafür gesorgt, dass es mir psychisch nicht gut geht. Stress und Dunkelheit waren meine Angstgegner.

Durch Bewegung wird Stress abgebaut und es werden Glückshormone frei gesetzt. In dem folgenden Artikel wird auf Depression und Fahrrad fahren eingegangen, sehr interessant zu lesen.

Auch ohne diesen Artikel merke ich, dass ich in diesem Jahr ausgeglichener bin. Trotz Corona-Pandemie, Lockdown light und der damit für alle Mensche verbundenen Unsicherheit durch Kurzarbeit, drohenden gesundheitlichen Einschränkungen, Schulschließungen, bin ich viel entspannter als in den vergangenen Jahren. Ich bin zufriedener, ausgeglichener und habe viel bessere Laune. Neben der Bewegung bekomme ich täglich mindestens 30 Minuten Tageslicht, welches nachweislich dazu beiträgt, dass es uns psychisch besser geht.

Bist Du zufrieden? Weisst Du was Dich zufrieden und glücklich macht? Hier kannst Du der Frage nachgehen.

Tageslicht sorgt dafür, dass der Körper Melantonin – das Hormon welches dafür sorgt, dass wir abends einschlafen – abgebaut wird. Das heisst, wenn wir zu wenig Tageslicht bekommen, bleibt Melantonin erhöht und wir fühlen uns im Winter müde und schlapp. Dem können wir mit 30 Minuten an der frischen Luft wenn es hell ist – oder Tageslichtlampen* – entgegen wirken.

Im Novmeber morgens auf dem Weg zur Arbeit. Besser kann ein Tag nicht starten.

6. Wer täglich Rad fährt schläft besser

Seitdem ich täglich Fahrrad fahre, hat sich mein Schlaf verbessert. Durch die eine Stunde Bewegung am Tag, die frische Luft und das auspowern Schlafe ich viel besser als vorher.

Das Stresshormon Cortisol ist überlebenswichtig. Unsere Ahnen trafen auf einen Säbelzahntiger, Cortisol wurde – vereinfacht gesagt – frei gesetzt und hat alle verfügbaren Energiereserven mobilisiert für die Flucht oder den Kampf. Wenn die stressige Situation vorbei war, konnten wir uns entspannen, Cortisol wurde abgebaut, uns ging es prima.

Heutzutage ist der Säbelzahntiger Geschichte, aber viele von uns befinden sich im Dauerstress. Das Cortisol, welches uns früher schützen sollte, ist dauerhaft erhöht. Dies führt nicht nur zu Schlafstörungen sondern kann auch zu Übergewicht, Erschöpfung, depressiven Verstimmungen und Bluthochdruck führen. Bewegung und aktive Entspannung senken den Cortisolspiegel. Neben besserem Schlaf wird auch allen anderen Punkten aktiv entgegen gewirkt. Eine WIN WIN Situation sozusagen.

7. Ich bin Vorbild für meine Kinder

Meine Kinder radeln beide täglich in die Schule, bei Wind und Wetter. Egal ob Sommer, Herbst oder Winter. Egal ob es schneit, regnet oder der Wind bläst. Der Weg zur Schule beträgt 3-4 km einfach.

Im vergangenen Winter waren sie an manchen Tagen unmotiviert. „Aber Mama, du fährst auch Auto/ Öffentliche“ habe ich oft gehört, vor allem bei Regen. Dabei ist Radfahren für sie das Beste. Sie kommen wach und fit in der Schule an, haben sich bewegt, Sauerstoff getankt. Sie sind dadurch leistungsfähiger und konzentrierter. Und sie sind kaum krank. Außerdem verbindet das Radfahren mit Anderen, denn sie treffen sich jeden Morgen mit ihren Freunden.

Seit ich Fahrrad fahre haben sie nichts mehr gesagt. Ganz im Gegenteil, sie sagen mir oft: „Mama, ich finde das voll gut, dass Du auch Rad fährst“. Ja, ich habe Vorbild-Charakter für sie – noch. Und wenn ich morgens bei Wind und Wetter Rad fahre, können sie es auch. Wir meckern zusammen über den Gegenwind, geben uns Tipps, erzählen uns von Vorkomnissen unterwegs und radeln manche Strecke gemeinsam.

8. Ich bin morgens wacher und viel konzentrierter im Büro

Wenn ich Auto fuhr und morgens im Büro ankam, braucht ich dringend eine weitere Tasse Kaffee um wach zu werden. Oft hatte ich bereits zwei Kaffee getrunken.

Seitdem ich Rad fahre komme ich wach im Büro an. Die frische Luft und die Bewegung machen mich fitter als jeder Kaffee es könnte. Auch kann ich mich viel besser konzentrieren, schaffe mehr, lasse mich nicht mehr so leicht ablenken und bin leistungsfähiger. Für meinen Arbeitgeber ein echter Pluspunkt, aber auch für mich.

9. Zeit für mich

Ich habe jeden Tag eine Stunde Me-Time. Zeit, in der ich ein Hörbuch hören kann oder meine Lieblingsmusik. Oder in der ich einfach meinen Gedanken nachhängen kann.

Ich habe eine Stunde Zeit für etwas, was mir großen Spaß macht – ich fahre wirklich gern Rad. Eine Stunde, die inzwischen wirklich wichtig für mich geworden ist.

Meine Lieblingshörbücher derzeit sind:

Wir nutzen einen Spotify Premiumaccount – eine der besten Entscheidungen bisher. Nicht nur, dass unsere Kinder ihre Lieblingssong streamen können, wir alle können auch Hörbücher hören. Wir zahlen für unseren Premium-Account als Familie 14,99 Euro im Monat. Momentan kann man Spotify sogar 3 Monate kostenlos testen. Eine klare Empfehlung.

10. Ich habe schon einige besondere Momente erlebt!

In den vergangenen Wochen habe ich – unterwegs mit dem Rad – schon einige besondere Momente erlebt. Mitmenschen, die mich angelächelt haben. Spektakuläre Sonnenauf- und -untergänge. Aber auch körperliche Highlights, wie neue Bestzeiten oder das Gefühl, als ich den Berg das erste Mal durchfahren konnte und nicht auf der Hälfte anhalten musste.

Als die Blätter sich bunt verfärbt haben und Wind aufkam, bin ich durch fallende Blätter gefahren, es war so ein zauberhafter wunderschöner Augenblick, dass mir der Mund offen stehen blieb. Kleine, unscheinbare Situationen, die aus jedem Tag etwas Besonderes machen.

Ich bekomme den Wechsel der Jahreszeiten aktiv mit.

Tipps für jedes Wetter und gegen den inneren Schweinehund

Hier kommen nun meine erprobtem Tipps für jedes Wetter:

  • Nutze Regenkleidung!
    Denn, so ist schlechtes Wetter kein Problem mehr für Dich.
  • Ziehe die richtige Kleidung an!
    Mit der richtigen Kleidung kann man auch im Winter bis -10 Grad bedenkenlos fahren. Am besten eignet sich der Zwiebellook, bei dem man mehrer Schichten übereinander zieht. So kannst Du – falls Du zu warm angezogen bist – eine Schicht ausziehen. Ausserdem verhindern mehrere Schichten, dass Du frierst.
  • Schütze deine Haut!
    Haut, die der Kälte ausgesetzt ist, solltest Du bei kalten Temperaturen mit einer guten Creme schützen. Ich nutze die ColdCream von Weleda*, da ich eine empfindliche Gesichtshaut habe. Diese schützt durch das enthaltene Fett optimal.
  • In Funktionskleidung fährt es sich besser.
    Ich ziehe Funktionskleidung zum Radfahren an. Am Anfang der Woche nehme ich mir einen Rock/ eine Hose mit ins Büro, deponiere es hier und trage es 5 Tage. Nur die Shirts/ Oberteile wechsle ich jeden 2. Tag. Meine Kollegen wissen Bescheid warum, aber meistens fällt es sowieso keinem auf 😉
  • Kümmere Dich gut um Dein Fahrrad!
    Auch das Fahrrad braucht Pflege. Neben dem optimalen Reifenluftdruck prüfe ich regelmäßig die Kette und die Schaltung. Hier leitet mich mein Mann an, aber auch auf YouTube gibt es Videos dazu. Wir überprüfen mein Rad in 3-4 wöchigem Abstand, außer es fällt mir direkt etwas auf.
  • Denke morgens nicht darüber nach, tu es einfach!
    Ich denke morgens nicht über Optionen nach. Ich stehe auf, frühstücke, stecke mir meine AirPods* in die Ohren und fahre los. Punkt.
  • Mach es zu Deiner Zeit!
    Nutze die Zeit morgens um Deine Lieblingsmusik zu hören. Besorg Dir ein schönes Hörbuch (auf Spotify, Audible, ITunes oder in der (Online)Bücherei). Nutze die Zeit für Dich selbst.

Ich selbst staune, wieviel Lebensqualität mir etwas so unscheinbar wirkendes wie das tägliche Radfahren ins Büro doch gibt. Seitdem ich fast täglich Fahrrad fahre (oft fahre ich auch am Wochenende eine Runde) bin ich entspannter, gelassener, meine Laune ist besser, ich habe abgenommen und schlafe besser. Ich fahre gerade einmal seit 5 Wochen Fahrrad und bemerke schon so viele positive Aspekte. Wie ist es dann erst in einem Jahr?

Fährst Du Fahrrad? Möchtest Du es ausprobieren? Hinterlass mir gern einen Kommentar.

Kennst Du auch meinen anderen Blog? Hier dreht sich alles um gesunde Ernährung.

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